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Presseschau Worb/Rüfenacht und Umgebung

Diese Pressesschau ist unvollständig, unausgewogen und wird sporadisch ergänzt

Mix & Copyright: H.U. Steiner

EVP - Evangelische Volkspartei Worb

BZ, 11. Februar 2003

WORB

Toni Maurer demissioniert

Toni Maurer (EVP) verlässt den Worber Gemeinderat. Er hat gestern seine Demission auf den 30. April bekannt gegeben. Das politische Amt gebe er aus persönlichen und gesundheitlichen Gründen ab, liess Maurer wissen. Er könne damit seine Arbeitsbelastung reduzieren und besser auf seine gesundheitliche Verfassung Rücksicht nehmen.

Maurer teilte zudem mit, er wolle seinem Nachfolger genügend Zeit lassen, sich einzuarbeiten und eine gute Kooperation aufzubauen. Damit solle die Wiederwahl in zwei Jahren vorbereitet werden.

hjt

BZ, 12. Februar 2003

GEMEINDERAT WORB

Bernasconi: «Das war sein persönlicher Entscheid»

Es gebe keine Differenzen mit der Worber Exekutive. Toni Maurer dementiert Vermutungen zu seinem Rücktritt.

Brigitte Walser

Vor zwei Jahren wurde er überraschend gewählt, jetzt tritt er überraschend zurück: Der Worber Gemeinderat Toni Maurer (EVP) gibt sein Amt per 30. April ab (siehe gestrige Ausgabe). Die Gründe dafür seien persönlicher Art, gibt Maurer an. Er wolle die Arbeitsbelastung «auf ein vernünftiges Mass» reduzieren. «Etwa fünf Wochen im Jahr musste ich für Gemeinderatsaufgaben hergeben», sagt Maurer. Abende und Wochenenden seien dazugekommen. «Die Freizeit ist geschrumpft und damit auch die Erholungszeit.» Er wolle sich nun auf seinen Beruf im Generalstab beim VBS konzentrieren und sich vermehrt für seine Partei engagieren sowie für das Präsidium der Jugendmusik.

Gemeindepräsident Peter Bernasconi (SP) sagte gestern, er habe dem Rücktrittsschreiben von Maurer nichts hinzuzufügen. «Das ist sein persönlicher Entscheid gewesen.» Dass Meinungsverschiedenheiten zwischen Maurer und dem restlichen Gemeinderat der Grund für den Rücktritt seien, verneint Maurer: «Es gab keine Differenzen im Gemeinderat.» Er räumt aber ein, dass sein Verhältnis zum Abteilungsleiter «nicht das beste» gewesen sei.

Seit bald 25 Jahren wohnt Toni Maurer mit seiner Familie in Worb, seit 15 Jahren ist er politisch tätig. 1991 rutschte er als Ersatzkandidat ins Gemeindeparlament nach. Bei den Wahlen im November 2000 schaffte er den Sprung in den Worber Gemeinderat. Die EVP war damals eine Listenverbindung mit den Freien Wählern eingegangen. Diese hatten weniger Stimmen als die EVP erhalten, sodass Jonathan Gimmel (FW) Maurer trotz höherer Stimmenzahl unterlag. Auf dem ersten EVP-Ersatzplatz landete Harry Suter, der Anfang Jahr im Grossen Gemeinderat auf Rudolf Wagner gefolgt ist. An zweiter Stelle lag der aus dem Parlament zurückgetretene Wagner. Ob einer von ihnen beiden Maurers Nachfolger werde, entscheide sich voraussichtlich heute Mittwoch, sagte gestern EVP-Präsident Richard Volz.

BZ, 13. Februar 2003

WORB

Gfeller nominiert

Die EVP nominiert Niklaus Gfeller als neuen Gemeinderat: Er soll Nachfolger von Toni Maurer werden.

Der Rücktritt kam überraschend: Gemeinderat Toni Maurer (EVP) gibt sein Amt auf Ende April ab. Gestern hat die Worber EVP den Nachfolger präsentiert: Niklaus Gfeller soll den freien Sitz im Gemeinderat übernehmen.

Niklaus Gfeller ist vierzigjährig, verheiratet und Vater von fünf Kindern. In seiner Familie leben auch zwei Pflegekinder. Er ist seit 1999 Mitglied des bernischen Grossen Rates. Der Naturwissenschafter arbeitet als Lehrer am Gymnasium Neufeld in Bern.

Die Nomination von Niklaus Gfeller kam zustande, weil die beiden Ersatzleute auf der EVP-Liste - Hary Suter und Ruedi Wagner - nach reiflicher Überlegung zum Schluss gekommen sind, dass ihnen eine Übernahme des Amtes zurzeit nicht möglich sei.

mg/gum

BZ, 14. Februar 2003

WORB

Gfeller so gut wie gewählt

Wenn Rudolf Wagner und Harry Suter schriftlich auf den Gemeinderatssitz verzichten, ist Niklaus Gfeller gewählt.

Die EVP Worb hat den Grossrat, Nationalratskandidaten und ehemaligen Worber Parlamentarier Niklaus Gfeller für den Worber Gemeinderat nominiert (siehe gestrige Ausgabe). Da Gfeller nicht wie Harry Suter und Rudolf Wagner auf der Ersatzliste der EVP steht, müssen Suter und Wagner schriftlich erklären, dass sie auf den Sitz verzichten. Suter hat dies bereits getan. Wagner hat sich bereit erklärt, die Verzichtserklärung ebenfalls zu unterschreiben.

bw