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Presseschau Worb/Rüfenacht und Umgebung

Diese Pressesschau ist unvollständig, unausgewogen und wird sporadisch ergänzt

Mix & Copyright: H.U. Steiner

Rüfenacht & Vielbringen - Diverses

Der Bund, 23. Januar 1985

Rüfenacht: Fussweg blockiert

Scheitert eine sichere Verbindung an der Opposition Einzelner?

ahr. Bis heute fehlt in Rüfenacht eine öffentliche Fussgängerverbindung zwischen der Breitfeld- und der Bächimattstrasse. Die Gemeinde Worb wäre an sich bereit, diesen Durchgang zu erstellen. Es fehlen nur wenige Meter. Allerdings braucht sie das Einverständnis der Grundeigentümer. Doch davon wollen diese (die betreffende Parzelle befindet sich im Gemeinschaftsbesitz verschiedener Stockwerkeigentümer) nichts wissen.

Die Worber Gemeindeverwaltung will die Breitfeld- und die Bächimattstrasse in Rüfenacht mit einem öffentlichen Fussgängerdurchgang verbinden. Dieser Weg soll es vor allem den Kindergartenschülern aus dem Gebiet Breitfeldstrasse/Sonnendörfli ermöglichen, gefahrlos die beiden Kindergärten «Hänsel» und «Gretel» zu erreichen. Heute benützen die Kinder entweder Schleichwege oder aber die Scheyenholzstrasse und die alte Bernstrasse (sie muss zudem noch überquert werden).

Liegenschaften weniger wert

Nun wurde ein Projekt für eine Querverbindung vom Trottoir am östlichen Ende der Breitfeldstrasse zu den Häusern Bächimattstrasse 26-30 ausgearbeitet. Da sich der bereits bestehende Teil und die noch zu erschliessenden, restlichen Meter in Privatbesitz befinden, wäre der Gemeinde das Durchgangsrecht einzuräumen. Doch davon wollten die Grundeigentümer nichts wissen; sie reagierten mit Einsprachen auf das Vorhaben der Bauverwaltung. Sie argumentieren, der geplante Durchgang bringe ihnen unzumutbaren Lärm, würden doch nicht nur Fussgänger, sondern sicher auch Mofa-Fahrer den Weg benützen. Sie fühlen sich zudem, so ein Vertreter der Opponenten, in ihren Eigentumsrechten eingeschränkt und fürchten eine Wertverminderung ihrer Liegenschaften.

Auf diese Einwände angesprochen, verweist Gemeinderat Ulrich Zaugg auf den langen Leidensweg dieses Projekts; bereits vor etwa fünf Jahren sei erstmals versucht worden, mit den Grundeigentümern eine einvernehmliche Lösung zu finden. Um zu einem Entscheid zu kommen, habe man sich nun zur öffentlichen Planauflage entschlossen. Zaugg beklagt die fehlende Toleranz Einzelner und hofft, dass in den Einspracheverhandlungen doch noch eine Einigung erzielt werden kann. Dass der geplante Fussweg zu einer Belästigung für die Anwohner werden könnte; hält er jedenfalls für ausgeschlossen.

Und die Feuerwehr?

Zu dieser Sache bleibt nachzutragen, dass findige Leute aus dem Quartier längst die Zweckmässigkeit eines Durchgangs festgestellt haben. Unerlaubt wurde deshalb privates Areal betreten. Dem haben die Grundbesitzer aber mit einem Zaun und Büschen entgegengewirkt. Verhindert wäre heute allerdings auch die Feuerwehr, ist doch der dort stehende Hydrant hinter einem mehrfach gesicherten Tor eingeschlossen und nicht, wie vorgeschrieben, frei zugänglich. Wenn es nur nie brennt...

BZ, 20. März 1998

RÜFENACHT

Peter Friedrich hört nach zehn Jahren auf.

Im Vorstand der Dorfgemeinschaft Rüfenacht (DGR) sitzt seit letzten Mittwochabend Monika Hofer. Die Hauptversammlung wählte sie anstelle von Peter Friedrich, der zurückgetreten ist. Er sass zehn Jahre lang im Vorstand, davon die letzten drei als Vizepräsident der DGR.

fg

BZ, 11. Mai 1998

Worb/Rüfenacht

Vom Schulhaus ins Dorf führt ein Naturweg

«Die Akzeptanz zur Erhaltung der Natur in der Gemeinde Worb ist gross. In den letzten Jahren konnten verschiedene Naturobjekte realisiert werden», stellte Gemeindepräsident Peter Bernasconi am Samstag anlässlich der Eröffnung des Naturlehrpfades in Rüfenacht fest. Martin Müller, Naturschutzbeauftragter von Worb, hat den Naturlehrpfad zusammen mit einer Arbeitsgruppe unter Mithilfe von Schulen und Privaten realisiert. Die Gemeinde hat sich mit insgesamt 10'000 Franken beteiligt.

In Zusammenhang mit dem neuen Naturlehrpfad wurde das Schulbiotop Rüfenacht saniert und vom Schulhaus ins Dorf wurde neu ein Naturweg mit Hecken und einem Streifen Magerstandort realisiert. Im Naturschutzgebiet Rüfenacht Moos mit dem Guggerseeli, einer ehemaligen Schuttdeponie, wurde neuer Lebensraum für Tiere und Pflanzen geschaffen. Das Ufer des Steckibachs wurde mit einheimischen Wildgehölzen und Wildstauden bepflanzt. Als Nachfolgeprojekt will die Gemeinde nächstes Jahr einen Gartenlehrpfad einrichten und damit vermehrt auch Private ansprechen. Noch ist die Standort frage offen.

ah